Deutsche Nachdichtungen,
eigene Songs und Storys eines Weltenbummlers
Der deutsche Songpoet Tino Eisbrenner navigiert sein Publikum mit
Liedern und Storys durch die Weiten des amerikanischen Kontinents. Sein
Vagabundenherz schlägt nicht erst seit gestern. Er verbrachte
Kinderjahre in Bulgarien, tourte als ostdeutscher Jungstar mit seiner
Band Jessica bis nach Sibirien, entdeckte nach 1989 den amerikanischen
Kontinent und die Welt der Indianer für sich. Ein Weltenbummler par
excellence.
Heute blickt der Sänger und
Schauspieler auf dreißig Jahre Bühnenarbeit zurück und mit ihm sein
„alter Ego“ André Drechsler, Gitarrist und Komponist so mancher
Eisbrenner-Songs.
Seit 1981 schreibt das Autorenteam zusammen Lieder. Ca. 350.000
Tonträger haben sie gemeinsam verkauft, ihre Freundschaft hat unzählige
Konzerte überall auf der Welt nicht nur überlebt, sondern geformt und
gefestigt. Eisbrenners Reisen durch Nord- und Südamerika finden sich in
seinen Songtexten und Geschichten wieder. Für „Die Straßen von Amerika“
greift er in starkem Maße auch auf weltbekannte Amerikasongs zu, die er
deutsch nachdichtet.
Versonnen romantisch bis
politisch kritisch aber immer nonchalant unterhaltend stellt sich der
Songdichter und erklärte Kosmopolit dem brandaktuellen Thema Amerika -
demontiert, baut neu zusammen… rettet einen Traum.
Die musikalischen Eisbrenner/Drechsler-Zusammenkünfte offenbaren die
große Teamkraft und das musikantische Potential der beiden
Songschreiber. Drechslers fundamentales Gitarrenspiel gepaart mit
Eisbrenners Gesang und Sicht auf die Welt, mit der er dem Publikum weite
Räume aufstößt und es bis in die Zeiten vor unserer Zeit navigiert,
ergeben einen außergewöhnlichen Konzertabend, der lange nachklingt.